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Michael S.

Executive Coaching

Koblenz, Deutschland

Areas of Expertise

Management training, Career development and planning, Find leadership style, Konfliktmanagement, Feedback, Focusing, Crisis management, Konflikte, Bewusstseinstraining / Life-Coaching / Persönlichkeitsentwicklung

Description

Vor einiger Zeit stellte mir im Vorgespräch zu einem Coachingprozess der Klient die Frage: „Auf welcher wissenschaftlich-theoretischen Grundlage fußt Ihre Arbeit als Coach, Herr Steffens?“ Diese Frage ist durchaus berechtigt und sollte von Menschen, die beabsichtigen, ein Coaching einzugehen, auch gestellt werden dürfen. Folgende Antworten habe ich meinem Klienten gegeben: Je nach Neigung des Klienten und der jeweiligen Zielstellung bediene ich mich dreier Konzepte die ich für geeignet halte. Deren Elemente können sich in der praktischen Arbeit durchaus ergänzen. 1. Das GROW Modell. Bei diesem Modell handelt es sich um einen Ansatz, der ursprünglich für die Arbeit mit Führungskräften im angelsächsischen Raum entwickelt wurde. GROW beinhaltet die Anfangsbuchstaben von vier im Coaching aufeinander folgenden Abschnitten: G – Goal bezeichnet dabei die Beschreibung des Ziels, welches mit dem Coaching erreicht werden soll. R – Reality überprüft den Realitätsgehalt des beschriebenen Ziels, O – Options ist die Entwicklung von Lösungsalternativen, W – Will beschreibt die Umsetzung: Was soll, wann, wie und von wem genau getan werden, um das Ziel des Coachings zu verwirklichen? In meiner Erfahrung hat sich diese Vorgehensweise in der Arbeit mit Fach- und Führungskräften an praktischen Fragen aus dem beruflichen Alltag sehr gut bewährt. 2. Die Haltung und die Vorgehensweisen der positiven Psychologie nach Seligman. Anders als die verbreiteten klassischen Ansätze der Psychologie, orientiert sich die positive Psychologie nicht an den Defiziten des Klienten, die es zu beseitigen gilt sondern an seinen Potenzialen, Stärken, Ressourcen. Dabei geht sie davon aus, dass der Klient alle Fähigkeiten mit sich bringt, die ihn zu einem gelingen dem Leben befähigen. Die Aufgabe des Coach ist hierbei, die beschriebenen Ressourcen des Klienten in der gemeinsamen Arbeit offen zu legen, diese zu stärken und ihn zur selbstständigen Lösung seiner Anliegen zu befähigen. Anhand der Zielstellung des Coachings werden die persönlichen Stärken des Klienten erkundet und für die praktische Bewältigung seiner Anliegen modelliert. 3. Die Kognitive Verhaltenstherapie, KVT. Die KVT geht davon aus, dass jegliches Verhalten gelernt ist und auch wieder „entlernt“, bzw. modifiziert werden kann. In der praktischen Arbeit geht es um die Bewusstmachung falscher Verhaltensweisen und Denkmuster und die Ablösung davon. Dies geschieht durch das Einüben hilfreicher Verhaltensweisen. Die KVT beschäftigt sich dabei weniger mit dem „Warum?“ (oder wie ist es zu der falschen Verhaltensweise gekommen?). Sie stellt vielmehr das „Wie?“ (wie kann ich mich zukünftig anders verhalten?) in den Vordergrund. Abschliessend will ich darauf hinweisen, dass ich nicht psychotherapeutisch arbeite. Gleichwohl können Elemente verschiedener psychotherapeutischer Richtungen in das Coaching einfließen (Fragetechniken, Affirmationen, Phantasiereisen, u.a.m).

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