Marlene Simon: Ernährungscoach und Food Bloggerin

Marlene Simon: Ernährungscoach und Food Bloggerin

Ernährungscoaching auf Coachimo

Marlene Simon ist leidenschaftliche Genießerin und weil es so nahe liegt, u.a. Ernährungscoach. Sie beschäftigt sich seitdem sie denken kann mit Ernährung und "gutem Essen" und bietet mit ihrer "The Food Agency" Aufklärung und andere Dienstleistung rundum das Thema an. Wir haben uns mit Marlene getroffen und mit ihr besprochen was Essen mit Politik zu tun hat und wie ein "gesunder Teller" wirklich aussieht.

Liebe Marlene, stell dich doch bitte einmal kurz vor, wer bist du und was machst du?

Seit ich essen und denken kann, ist mir eine gesunde und wohlschmeckende Ernährung wichtig. Und da mir Geschmack so viel bedeutet, liegt mir auch das Thema Nachhaltigkeit unserer Nahrung sehr am Herzen. Denn nur hochwertige Lebensmittel schmecken gut und versorgen unseren Körper ausreichend mit Nährstoffen.

Im Jahr 2013 habe ich einen Master in Food Studies an der renommierten Universität der Gastronomischen Wissenschaften (Università degli Studi di Scienze Gastronomiche) in Italien abgeschlossen. Dort habe ich gelernt, was gutes Essen bedeutet, wie man es erkennt, erschmeckt und verarbeitet. Danach war ich unter anderem in Malaysia um meine Kochkünste bei der weltberühmten Cordon Bleu – Kochschule zu verfeinern.

Schließlich habe ich vor circa einem Jahr meine Food Agency gegründet und biete Services rundum gutes Essen an. Meine Kunden können unter anderem ein Food-Coaching mit mir buchen.

Vor deinem Studium zum Ernährungsprofi hast du Politikwissenschaften studiert. Das ist ja doch ein ungewöhnlicher Sprung. Wie kam es dazu?

Meinen ersten Master habe ich in Australien absolviert und viele Themen dieses Studiengangs sind nach wie vor in meiner Arbeit präsent. Essen ist politisch, wie jede Kauf- oder Lebensentscheidung ja auch eine politische Entscheidung ist.

Nur der Weg dahin war nicht ganz klar. Ich habe deshalb vor einigen Jahren ein Coaching dazu gehabt, um aus den vielen Interessen, die ich habe, herauszufinden wie ich alles kombinieren kann, um das zu machen, was mir am meisten Spaß macht. Dabei haben mir dann die Coaches von den „Entwicklungshelfern“ aus Düsseldorf geholfen, die ich von Herzen weiterempfehlen kann.

Marlene Simon - Coachimo Coach

Du warst viel im Ausland und hast dort entweder studiert oder dich anderweitig weitergebildet. Sicher hast du dich in dieser Zeit viel mit der Esskultur des jeweiligen Landes auseinandergesetzt. Was war denn das verrückteste, was du gegessen bzw. über die Esskultur gelernt hast?

Die meisten Köche und Menschen, die sich für Essen interessieren, Reisen ins Ausland. Nur so kann man viele Menschen und deren Kultur und Esstraditionen kennenlernen. „Verrückt“ gibt es für mich nicht wirklich, denn woanders ist das dann kulturell bedingt wieder normal.

In unserem Vorgespräch hast du die „Slow Food“-Bewegung erwähnt, was genau steckt dahinter?

Slow Food wurde ursprünglich gegründet als Gegenbewegung zum Fast Food. Im Allgemeinen ist Slow Food „eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten.“ (Quelle: https://www.slowfood.de/wirueberuns/slow_food_deutschland/) Ich mag diesen Gedanken, weil er mir sehr entspricht.

Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen zu dir kommen, weil sie ihre Ernährung umstellen möchten, es aber bisher alleine nicht geschafft haben. Was sind deine Top 3 Tipps wie es nun endlich klappt?

Ein Coaching bei mir läuft meist wie folgt ab: Als erstes versuche ich herausfinden, was der Kunde genau möchte. Das ist im Vorfeld oftmals nicht ganz klar. Danach besprechen wir, wie er das Ziel erreichen kann. Wir gehen sogar oft zusammen einkaufen und kochen gemeinsam, da gerade in diesen Prozessen die meisten Fragen entstehen. Mein Credo ist aber auch, dass man bei aller Veränderungen auch akzeptieren sollte, dass man nun mal ein Mensch ist und nicht alles immer so klappt, wie man das will und das einiges immer ein bisschen länger dauern kann, auch eine Ernährungsumstellung.

Diät-Trends kommen und gehen. Manchmal klappt es - nicht immer sind sie gesund. Hast du einen „Coaching to Go“ Tipp für unsere LeserInnen, wie beispielsweise ein gesunder Teller aussieht?

Ja, ein gesunder Teller besteht grob gesagt zu 50 Prozent aus Gemüse, 25 Prozent aus Proteinen (gerne auch pflanzlichen) und 25 Prozent Kohlenhydraten. Und am besten ist das Resultat selber gekocht worden und am allerbesten mit viel Liebe.

Welche 3 Hashtags beschreiben dich und dein Coaching am besten?

WirEntdeckenGutesEssen, Kochen, Genuss

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