Resilienz – wie du deinen mentalen Muskel trainieren kannst

Resilienz – wie du deinen mentalen Muskel trainieren kannst

Resilienzworkshop

[Sponsered Post] Jeder Mensch befindet sich früher oder später in schwierigen (Lebens-)Krisen wieder, denn schließlich kann das Leben nicht immer nur aus Höhepunkten bestehen. In diesen schweren Lebenslagen zeigt sich wie resilient ein Mensch ist. Je schneller er sich von schweren Krisen erholen kann, ohne psychischen Schaden davonzutragen, je hoher ist seine Resilienz. Das Gute ist, dass die Wissenschaft bereits herausgefunden hat, welche Eigenschaften besonders resiliente Menschen haben. Jona Armborst und Sarah Jankowsky haben uns im folgenden Gastbeitrag einmal zusammengefasst, welche Resilienzfaktoren es gibt. Außerdem bieten sie für jeden, der mehr dazu erfahren möchten, ein Coaching Wochenende im November an der Ostsee an.

Was bedeutet „Resilienz“?

Der Begriff stammt ursprünglich aus der Physik und beschreibt die Eigenschaft eines Körpers, nach starker Verformung in seinen ursprünglichen Zustand zurückzukehren. Zugrunde liegt das lateinische Verb resilire „zurückspringen, abprallen“. Auf uns Menschen bezogen meint dies die Fähigkeit, Krisen zu verkraften bzw. gestärkter daraus hervorzugehen. Dies kann man als Immunsystem der Seele oder noch treffender als Stehaufmännchen-Kompetenz beschreiben. Menschen mit einer hohen Resilienz stecken Rückschläge schneller weg.

Warum ist Resilienz so wichtig?

Belastungen und Stress gehören nicht nur zu unserem beruflichen Alltag, auch privaten Herausforderungen stehen wir täglich gegenüber. Ein Leben ohne Misserfolg und Niederlagen gibt es nicht. Die Eigenschaft, bei einer Krise nun nicht gleich beim ersten Windstoß umzufallen, bestimmt letztendlich, wie erfolgreich, glücklich und gesund wir unser Leben gestalten. Selbst wenn wir derzeit noch nicht so resilient sind, wie wir es uns wünschen, so sind wir in der Lage, diese Fähigkeit auszubauen und weiterzuentwickeln: ein Leben lang.

Welche schweren Stürme hast du selbst überstanden und welche Eigenschaft hat dich befähigt, dass du das geschafft hast?

Unsere Gesellschaft und Werbung suggerieren uns, dass Reichtum und Erfolg uns glücklich machen. Tatsächlich aber würden wir keinen ernsthaften Schaden davontragen, wenn der Wunsch nach dem neuesten Auto, Smartphone, Job etc. verwehrt bliebe. Es mag dem einen Menschen sehr wichtig sein und er kann auch das Gefühl haben, diese Dinge unbedingt zu brauchen, aber diese Haltung trifft eben nicht auf alle Menschen zu. Sucht man nun nach dem größten gemeinsamen Nenner, nach den Grundbedürfnissen aller Menschen, so lauten diese:

1. Das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung

Wir streben alle danach, Dinge zu tun, die uns Spaß, Freude oder Lust bereiten.

2. Das Bindungsbedürfnis

Trotz der Entwicklung hin zu immer mehr Individualismus bleiben wir Menschen soziale Wesen und schätzen die Gemeinschaft.

3. Das Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung

Der Wunsch, etwas Besonderes zu sein, scheint uns mit in die Wiege gelegt zu sein. Wir freuen uns über Komplimente.

4. Das Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle

Hiermit ist gemeint, wissen zu wollen, wo es hingeht, möglichst selbst Entscheidungen fällen zu können und gegen die Widrigkeiten des Lebens gewappnet zu sein.

5. Das Bedürfnis nach Kohärenz

Für uns Menschen ist es sehr wichtig, dass Dinge und Ereignisse stimmig für uns sind.

Resilienzfaktoren und wie sie dich stärken

Die US-Forscher Dr. Karen Reivich und Dr. Andrew Shatté haben in ihrem Buch „The resilience factor“ zum ersten Mal sieben entscheidende Resilienzfaktoren beschrieben, die einen hoch resilienten Menschen ausmachen:

1. „Realistischer Optimismus“

Dieser beschreibt die Überzeugung, dass sich Dinge zum Guten wenden können und werden. Es handelt sich hierbei um die Fähigkeit, auch in sehr schwierigen Situationen eine Sinnhaftigkeit und etwas Positives zu sehen und zu entdecken. Wirklich resiliente Menschen schätzen aber gleichzeitig die Realität treffend ein.

2. „Akzeptanz“

Hier geht es darum, Krisen, Niederlagen, Fehler, unliebsame Situationen anzunehmen und diese als Basis für Veränderung zu begreifen. Resiliente Menschen können annehmen, was ihnen widerfahren ist und sehen Probleme und Krisen als einen Teil des Lebens an.

3. „Lösungsorientierung“

Hier geht es darum, pragmatisch und kreativ mögliche Handlungsoptionen zu entdecken. Statt die Ursache des Problems genau zu analysieren gilt die Idee: Wenn etwas nicht funktioniert, probiere etwas anders.

4. „Verlassen der Opferrolle“

1) Werde dir über deine Opfer-Haltung bewusst und verabschiede dich von ihr: Du hast Einfluss auf deine Zukunft. Was ist es, was dir heute noch wehtut?

2) Verzichte auf deine eigene Hilflosigkeit und darauf, andere als Täter zu bezeichnen

3) Lerne deine Gefühle zu beeinflussen: Menschen können sich alleine durch ihr Denken „neu programmieren“.

4) Wenn wir uns gar nicht aus dem Kreis negativer Gedanken befreien können, sollten wir unbedingt hinterfragen, was uns an dem anderen so furchtbar aufregt oder warum wir uns an einem Thema so sehr reiben. Denn meist sagt es mehr über uns selbst aus, als über den anderen.

5) Arbeite an deinem Selbstwertgefühl: Kennst du deine Stärken? Fange an, positiv über dich zu denken und zu reden. Sage deinen Mitmenschen, was du dir von ihnen wünscht.

6) Mache dir bewusst, dass du nicht schuld bist, aber verantwortlich. Du gestaltest deine Realität.

5. „Verantwortung für das eigene Leben“

Dazu gehört, dass die Konsequenzen für das eigene Tun übernommen werden.

6. „Neue Netzwerke aufbauen“

Denn, wer anderen hilft und ihnen entsprechend gegenübertritt, erhält im Gegenzug Hilfe und Kraft zurück.

7. „Zukunft planen und gestalten“

Darunter versteht man die Planung seiner Zukunft sowie zielstrebiges und tatkräftiges Handeln, um seine Pläne zu verwirklichen. Wird die Zukunft entsprechend der eigenen Möglichkeiten geplant, bleibt sie beherrschbar und große Krisen können in den meisten Fällen in Eigenregie bewältigt werden.

Resilienzworkshop

Für alle, die herausfinden möchten, wie sie besser für sich sorgen können und ihren inneren Kompass für das nächste Jahr ausrichten möchten, bietet der Wild Heart Club vom 16.-18. November 2018 ein Coaching-Wochenende am Timmendorfer Strand an. In insgesamt zehn Stunden Gruppencoaching bekommen die max. zehn Teilnehmer*Innen mehr Klarheit über ihre Bedürfnisse und Werte und erkennen, worauf sie sich fokussieren möchten. Alle Infos findest du hier.

Exclusiver Rabatt für unsere Coachimo Community:

Unsere Coachimo Community erhält 30 EURO Rabatt auf den Preis (bis zum 30.09. gilt noch der Early Heart-Preis von 339 inkl. MwSt, danach dann 379 Euro inkl. MwSt).

Bitte gebt dazu den Rabatt-Code „Coachimo30“ bei der Buchung per Email an hallo@wildheartclub.de mit an.