Coachimo Coach Birgit Berndt im Interview zum Thema: Was will ich wirklich?

Coachimo Coach Birgit Berndt im Interview zum Thema: Was will ich wirklich?

Coachimo Coach Birgit Berndt im Interview zum Thema: Was will ich wirklich?

[Sponsored Caoch] Veränderung heißt im Fluss mit sich selbst zu sein. Einfacher gesagt als getan. Oftmals wissen wir überhaupt nicht, was wir verändern wollen oder was unsere Träume sind. Diesem Thema begegnet man direkt, wenn man auf die Webseite von Birgit Berndt stößt.

  • Träume groß!
  • Greif' nach den Sternen!
  • Verfolge Deine Ziele gnadenlos!

Wir wollen uns heute im Interview mit dem Coachimo Coach Birgit Berndt genau zu diesem Thema austauschen und freuen uns, schon in diesem Gespräch erste Erkenntnisse zu gewinnen, wie man Missstände aufzudecken vermag und sie angehen kann.

Liebe Birgit, wer bist du und was machst du?

Als Kind habe ich eine Glaskugel aus Gießharz geschenkt bekommen, in der eine große rote Rose in der Mitte eingelassen war und ein Schriftzug, der besagt: Wir wünschen Birgit ein fröhliches und buntbewegtes Leben. Ich denke, die guten Wünsche sind in Erfüllung gegangen. Wenn ich die Frage berufsbezogen beantworte, so bin ich Diplom-Psychologin mit einer Reihe von Zusatzqualifikationen sowie vorangegangenen Abstechern in andere Professionen, wie beispielsweise Grafikdesign. Aktuell habe ich den tollsten Job der Welt: Ich arbeite als Coach an der Schnittstelle von Life- zu Karrierecoaching und helfe Menschen herauszufinden, was sie im Leben wirklich wollen – beruflich wie privat!

Coachimo Coach Birgit Berndt Berufswunsch

Wie bist du zum Coaching gekommen?

Zu Schulzeiten war ich einmal bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur und habe mich dort vorgestellt als jemand, der gerne Menschen hilft und/oder Goldschmiedin werden möchte. Der Berufsberater fand das absurd und sagte, das würde sich wiedersprechen. Wenn ich es in der Retrospektive betrachte, dann sage ich mir, dass ich meinem damaligen Wunsch sehr nahe gekommen bin. Als Coach helfe ich Menschen, ihren persönlichen Schatz zu bergen. Ich stelle mir das so vor, dass jeder Mensch einem Rohdiamanten gleicht. Meine Aufgabe sehe ich darin, dem- bzw. derjenigen dabei zu helfen, die Facetten zum Vorschein und Strahlen zu bringen – vom Rohdiamant zum Solitär.

Wie gehst du vor, um mit dem Klienten gemeinsam herauszufinden, was er wirklich will?

Wie heißt es so schön? „Alles was hilft, ist erlaubt“. Jede/r Gesprächspartner/in benötigt eine andere Art der Ansprache und jede/r Klient/in lässt sich mit anderen Methoden oder Techniken, hinter dem Ofen hervorlocken. Ich gebe bei jedem Coaching mein Bestes, eine Bandbreite an Handwerkszeugen zur Verfügung zu haben, ohne dass alle zum Einsatz kommen müssen. In erster Linie höre ich sehr genau hin, welche Geschichte mir die Klienten von sich erzählen. Daraufhin stelle ich auf die Person und den Sachverhalt passgenau zugeschnittene Fragen, die zum Nachdenken und Reflektieren anregen, und lasse meine Intuition, mich im weiteren Verlauf leiten. Mitunter stelle ich Fragen in Form von Gedankenexperimenten, nutze Geschichten / Fabeln / Metaphern / Zitate oder ich lasse den Klienten als Experte für sich und sein Leben selbst Fragen stellen. Gerne gebe ich auch Erfolgsgeschichten anderer Klienten zum Besten oder berichte von den Erfahrungen aus meinem Leben. Ich arbeite mit möglichst vielen unterschiedlichen Wahrnehmungskanälen der Klienten und stelle ihnen auch Aufgaben, die zum Handeln anregen. Letzten Endes habe ich auch psychologische Backgroundinfos parat die helfen können, Zusammenhänge zu verstehen. Ich glaube, eine meiner herausragenden Qualitäten als Coach ist es, dass ich nicht aufhöre nachzufragen und nachzuhaken, bis der Klient bei einer kristallklaren Vision seines Lebens und seiner selbst angelangt ist. Neben dem Coaching biete ich des Weiteren auch Workshops, Meetups und ab demnächst einen Abend-Salon an; denn wie gesagt. Jeder ist anders und benötigt gegebenenfalls ein anderes Setting als ein Einzelgespräch.

Was sind typische Themen, die in deinem Coaching besprochen werden? Mit welcher Ausgangssituation kommen Klienten zu dir?

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Die Ausgangssituationen sind mannigfaltig, die Themen sehr unterschiedlich und die Altersspanne extrem groß – von 17 bis 77! Interessanterweise kommen viele Klienten mit einem „offiziellen“ Aufhänger aus dem Bereich Beruf. Über kurz oder lang kommt aber alles zum Gespräch und in den allermeisten Fällen enden die Gespräche bei sehr privaten Aspekten. Beispiele für Fragestellungen sind:

  • Wie finde ich meine Berufung?
  • Wie kann ich meine Arbeitssituation ändern, sodass sie mich nicht mehr so stresst?
  • Wie schaffe ich es, dass sich das Leben wieder leichter anfühlt?
  • Soll ich mich selbständig machen oder mich wieder anstellen lassen?

Aber auch: - Wie finde ich einen Partner fürs Leben? - Wann soll ich Kinder bekommen? - Wie kann ich meinen Lebensabend organisieren?

In unserem Vorgespräch meintest du, du gehörest zu dem Menschen, die erst über Umwege zu ihrem eigentlichen Ziel gekommen sind.

Warum gibt es Menschen, die schon von Kindheitstagen an wissen, was sie im und vom Leben wollen? Und was unterscheidet sie von den Menschen, die erst spät erkannt haben, was sie wollen?

Warum Menschen so oder so ticken, vermag ich nicht zu beantworten. Menschen sind eben unterschiedlich. Ich habe allerdings feststellen können, dass es einige Personen gibt die direkt auf ihre Ziele zusteuern, und andere, die nach dem Ausschlussprinzip vorgehen. D.h. die einen wissen was sie wollen, und setzen es um und die anderen wissen was sie nicht wollen, und probieren alles möglich aus. Zur letzteren Gruppe habe ich lange Zeit dazugezählt. Das kostet Geld, Zeit und Nerven. Was ich mittlerweile auch meine, herausgefunden zu haben ist, dass diejenigen, die schon frühzeitig wussten was sie wollten, irgendwann auch an den Punkt kommen, dass sie ihr Leben noch einmal komplett überdenken. Mitunter stellt sich heraus, dass diese Personen zunächst so klare Vorstellungen von ihrem Lebensweg hatten, da sie ihre Eltern oder andere Persönlichkeiten als Vorbilder genommen hatten. Ob das allerdings ihr eigener Weg ist den sie seither gegangen sind ist fraglich. Vorgezeichnete Wege zu gehen ist einfacher als auszuprobieren, was wirklich zu einem passt.

Coachimo Coach Birgit Berndt über den Lebensweg

Warum weiß man sehr oft nicht, was man wirklich will? Sei es im Beruf, im Privaten oder auch in der Beziehung?

Bei mir war es zeitlebens so, dass ich das Gefühl hatte, als wäre der Lebensweg auf wundersame Weise vorbestimmt. Ich denke, das Gefühl kennen viele. Wir alle werden zeitweilig mehr oder weniger von den Erwartungen anderer gelenkt, sodass wir selbst gar nicht dazu kommen nachzudenken was wir eigentlich wollen. Wir verhalten uns reaktiv allem gegenüber was auf uns einströmt, und vergessen uns aktiv mit den eigenen Wünschen, Ideen und Lebensentwürfen auseinanderzusetzen. Wie heißt es so schön? „Wenn du nicht dran arbeitest deinen Traum zu realisieren, wird jemand anderes dich einstellen, damit du ihm dabei hilfst, seinen Traum wahr werden zu lassen.“ Was nicht heißen muss, dass es keine Jobs gibt, bei denen die eigene Vision in großen Teilen mit der des Unternehmens übereinstimmt.

Viele Klienten kommen erst zu dir, wenn sie einen gewissen Schmerzpunkt erreicht haben.

Wie sehen diese Schmerzpunkte aus und warum glaubst du, nutzen Menschen Coachings fast nur, wenn sie diese Grenze erreicht haben?

Menschen kommen meist erst ins Coaching, wenn der Veränderungs- oder Leidensdruck so groß geworden ist, dass sie sich gezwungen fühlen, aktiv zu werden. Diejenigen unter uns, die merken, dass das „noch nicht alles gewesen sein kann“, merken irgendwann, dass sie innerlich unzufrieden oder unruhig werden. Sie ahnen, dass ein tolleres Leben möglich wäre, wissen aber nicht, wie sie das hinbekommen können. Es gibt letzten Endes zwei Hindernisse auf dem Weg zu einem gelingenden Leben zu nehmen: groß zu träumen und die Träume daraufhin auch wahr werden zu lassen. Sich auf den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu begeben, ist ein Abenteuer und braucht Mut und Ausdauer. Auch Angst geht mit möglichen anstehenden Veränderungen einher. Mit einem Coach an der Seite geht es leichter und schneller. Das war unter anderem auch ein Grund dafür, Coach zu werden. Ich hatte die Idee, dass ich anderen meine unzähligen Umwege ersparen möchte.

Woran erkenne ich, dass ich etwas in meinem Leben verändern möchte oder sogar muss?

Coachimo Coach Birgit Berndt im Interview Thema Unzufriedenheit

Es gibt eine Reihe von Hinweisen die einen mit der Nase darauf stoßen, dass sich etwas ändern könnte / sollte / müsste: Die Arbeit bereitet mehr Sorgen und Stress als Spaß, man kommt morgens kaum mehr aus dem Bett, eine Beziehung droht in die Brüche zu gehen, das Fernweh ins Ausland zu gehen wird immer größer, der eigene Freundeskreis langweilt einen zunehmend, die erhofften Aufstiegschancen im Job bleiben einem versagt, alle anderen scheinen ein interessanteres Leben zu führen als man selbst ...

Kommen zu dir auch Menschen, die ganz genau wissen, dass sie etwas verändern möchten, aber nur noch nicht wissen wie?

Ja, das sind die tollsten Klienten. Wenn sie die ersten Hürden bereits selbst genommen haben, das „was will ich?“ klar haben und dann nur noch einen Anschubs brauchen, wie die Umsetzung aussehen kann, ist das ein Traum!

Veränderungen gibt es nicht nur im Privaten, sondern auch im beruflichen Kontext. Du begleitest auch Outplacement Prozesse.

Was genau steckt dahinter und wie gehst du vor?

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, warum sich Firmen von einem Mitarbeiter trennen. Was auch immer in so einem Falle dahinter steckt, gilt es die betroffenen Personen in einem ersten Schritt emotional aufzufangen. Denn oft sind sie fassungslos, verletzt, wütend und traurig. Wenn die erste Welle an Emotionen verfolgen ist und die Klienten merken, dass in der Misere auch eine Chance liegt – eine Chance auf ein neues, besseres Leben, dann geht es steil bergauf. Im Coaching ermitteln wir dann je nach Bedarf: Stärken, Potenziale, Möglichkeiten etc. Ich helfe beim gesamten Bewerbungsprozess: von der Erstellung der Bewerbungsunterlagen bis hin zur Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch und darüber hinaus – was auch immer beruflich wie privat in diesem Kontext auftaucht.

Stichwort: Selbstcoaching! Was sind die Vorteile, aber auch Nachteile einer solchen Vorgehensweise?

Ich habe viele Klienten die sich erst einmal mit Ratgeberliteratur eingedeckt haben und Weiterbildungs- und Selbstcoachingangebote jeder Art genutzt haben. Das ist mitunter sehr hilfreich – vor allem als Vorbereitung auf ein Coaching. Doch irgendwo hakt es dann schließlich doch und sie kommen alleine nicht weiter. Sie haben zwar schon sehr viel über sich selbst herausgefunden, aber die eigenen blinden Flecken bleiben ihnen verborgen und mentale Blockaden lösen sich aus unerfindlichen Gründen nicht von alleine auf. Dann ist es ideal, einen Coach aufzusuchen. Ein Coach kann viel individueller als ein Buch auf persönliche Fragen eingehen. Der Coach kann helfen, Glaubenssätze aufzudecken, Blockaden zu lösen, Motivation und Inspiration zu geben und das Beste der Person zum Vorscheinen zu bringen, sodass sie selbstwirksamer als je zuvor ihr Leben anpackt. Mitunter bedarf es nur kleiner Anstöße, mitunter geht es aber auch um „Geburtshilfe“.

Vielen Dank liebe Birgit für das tolle Interview.

Mehr zu Birgit Berndt

Coachimo Coach Birgit Berndt Profilbild

Birgit Berndt ist Coach aus Leidenschaft. Aufgrund ihrer Doppelqualifikation als Diplom- Psychologin und Kommunikationsdesignerin ist sie dazu berufen, als Lebensgestalterin tätig zu sein. Das bedeutet, dass sie Menschen hilft, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Ihre Expertise liegt in der Klärung der Fragestellung „Was will ich wirklich?“. Sie zeigt ihren Klienten, was sie nicht sehen können, und sagt ihnen, was niemand sonst sich ihnen zu sagen traut. Sie arbeitet wissenschaftlich fundiert, praxisorientiert und einfühlsam mit Einzelpersonen und Gruppen.

Du willst mehr zu Birgit erfahren? Dann schau auf ihrer Homepage oder auf ihrem Coachimo Profil vorbei.

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